Shiba Inu Buchempfehlung

Krankheiten

Wie bei jedem Hund gibt es auch typische Shiba Inu Krankheiten. Was zählt dazu?

Rassetypische Shiba Inu Krankheiten

Zu den wenigen Shibas Inu Krankheiten zählen die Hüftdysplasie (HD) und die Patellaluxation, darum sollte der Knochenbau des Shibas immer im Auge gehalten werden. Genau wie Menschen können Shibas und alle anderen Hunderassen unter atopischer Dermatitis leiden. Die Dermatitis trifft bei etwa 10-15 % aller Haushunde im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren auf. Weiter kann ein Shiba an dem Grauen Star erkranken, hierbei trübt die Linse bis zur teilweisen oder totalen Undurchsichtigkeit, was meist zur Blindheit führt. Seltener dagegen tritt der Grüne Star auf, wobei eine krankhafte Erhöhung des Augeninnendrucks zur Erblindung führt. Shibas können auch unter der Bluterkrankheit, defekt der Blutgerinnung und Blutstillung, leiden. Dies zeigt sich durch typische Symptome wie andauernde Blutung, häufig auftretende Blutergüsse oder starke Blutung während der Läufigkeit. Zudem traten in den vergangenen Jahren Fälle von Allergien und Epilepsie vermehrt auf.

Im Jahr 2000 wurde erstmalig bei Shiba Inus in Japan die seltene Erbkrankheit GM1-Gangliosidose diagnostiziert. Diese unheilbare Stoffwechselkrankheit ist auf einen Gendefekt zurückzuführen und endet nach etwa eineinhalb Jahren mit dem Tod des Hundes. Man geht davon aus, dass die Krankheit in Japan weiter verbreitet ist, aber zudem bereits andere Kontinente, so auch Europa, erreicht haben könnte.

Was ist zur Vermeidung von Shiba Inu Krankheiten zu beachten?

Generell ist zur Vermeidung von Shiba Inu Krankheiten zu beachten: Gerade im Welpenalter und während der ersten drei Jahre müssen anstehende Impfungen und (Wurm)-Kuren unbedingt durchgeführt werden. Auch danach muss der Shiba, wie alle anderen Hunde auch, regelmäßig zur Impfung und entwurmt werden.

Ist ein Shiba Inu dann doch einmal erkrankt oder eine Operation von Nöten, benötigt das Tier spezielle Aufmerksamkeit und Fürsorge, die oftmals auch die Nachtstunden unterbrechen können. Beachten Sie auch unbedingt, dass ein Shiba Inu aufgrund eines genetischen Codes einem erhöhten Narkoserisiko unterliegt und darum im Falle anstehender Operationen nur durch einen kompetenten Tierarzt oder in einer entsprechenden Tierklinik behandelt werden darf.

Shibas sind bezüglich des Wetters wenig wählerisch, sie lieben Wind, Regen, Kälte, Schnee und Hitze. Letzteres wird gefährlich, da ein Shiba wie jeder andere Hund und Mensch einen Hitzestau erleiden kann. Sie sind zudem ausdauernd genügend um seine Menschen während einer Fahrradtour oder dem Joggen zu begleiten.

 

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* Preis wurde zuletzt am 2. Juli 2017 um 21:13 Uhr aktualisiert.